Neue Bußgeldregelungen 2014

BussgeldFür das Punktesystem der Verkehrssünder gibt es im Jahr 2014 einige Änderungen. Ab Mai 2014 müssen Verkehrsteilnehmer, die gegen Regeln verstoßen, tiefer in die Tasche greifen.

Für das Punktesystem der Verkehrssünder gibt es im Jahr 2014 einige Änderungen. Ab Mai 2014 müssen Verkehrsteilnehmer, die gegen Regeln verstoßen, tiefer in die Tasche greifen.

Die wichtigsten Änderungen:

Bisher gab es 18 Punkte im zentralen Verkehrsregister. Diese Zahl wird ab dem 1.5.2014 auf 8 Punkte reduziert. Anders als bisher werden dann nicht mehr die Verstöße im Verkehrsregister eingetragen, die einer Bußgeldhöhe von mindestens 40 Euro entsprechen. Dieser Wert ist nun auf 60 Euro erhöht worden.

Registriert werden auch nicht mehr alle Verstöße, sondern nur noch solche, die Sicherheitsaspekte im Straßenverkehr betreffen.

Neue Regeln für den Bußgeldkatalog:

  • Verkehrsteilnehmer, die beim Autofahren mit dem Handy telefonieren, müssen zukünftig statt 40 Euro 60 Euro bezahlen.
  • Ebenfalls 20 Euro mehr kostet das Fahren mit Sommerreifen bei Glatteis und Schnee.
  • Der Versuch, die Polizei zu ignorieren, wenn sie einen Autofahrer anhalten möchte, wird künftig mit 70 Euro Bußgeld bestraft. Außerdem müssen Autofahrer ab Juli 2014 eine Warnweste mitführen. Die Weste muss der europäischen Norm EN 471 entsprechen.
  • Nicht mehr alle Delikte werden im zentralen Verkehrsregister hinterlegt: Beleidigungen, Unfälle mit einer leichten Verletzung als Folge, Fahren in der Umweltzone, Verstöße von LKW gegen Sonn- und Feiertagsfahrverbot sowie die Fahrtenbuchauflage werden nicht mehr im zentralen Verkehrsregister eingetragen.
  • Zu dichtes Auffahren hingegen bringt zukünftig höhere Strafen ein. Bei hohem Tempo können Bußgelder bis zu 250 Euro verhängt werden und dem Fahrer wird für drei Monate der Führerschein entzogen.

Ähnliche Strafen drohen dem Autofahrer, wenn er gesperrte Bahnübergänge überfährt. Das kostet 150 Euro und einen Monat Führerscheinentzug. Wer an Schranken und Halbschranken vorbei fährt, muss 450 Euro zahlen.

Auskunft über den aktuellen Punktestand

Wenn man wissen möchte, welcher Punktestand gespeichert ist, kann man eine kostenlose Auskunft darüber erhalten. Vorausgesetzt man stellt die Anfrage schriftlich und unter Vorlage des Ausweises an das Kraftfahrt-Bundesamt.

Die Kanzlei Neuwirth berät Sie bei Einsprüchen gegen Bußgeldbescheide.

Nutzen Sie das Kontaktformular für ihre Anfrage »

Bild: © Peter Maszlen – Fotolia.com

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